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DÄMMERSCHLAF

Angenehme Zahnbehandlung im Dämmerschlaf

Bei der intravenösen Sedierung (Analgosedierung) verwenden wir abhängig von der Zahnbehandlung starke Beruhigungsmittel (Midazolam) oder intravenöse Narkosemittel (Propofol). Das Medikament gerät über eine dünne Kanüle in den Blutkreislauf, die wir in eine Vene im Arm oder auf der Rückseite der Hand einführen. Das Medikament wirkt in ein paar Minuten, Sie werden ein leichtes Schwindelgefühl und einen gelösten Zustand spüren und werden Ruhe fühlen. Während der Sedierung bekommen sie eine Lokalanästhesie, die Sie überhaupt nicht spüren werden!

Bei der intravenösen Sedierung tritt der sogenannte „Dämmerschlaf “ auf,  bei dem Sie die mündlichen Instruktionen verstehen und ausführen können; das heißt, dass Sie Ihren Mund aufmachen und auf die Fragen antworten können. Die Ereignisse werden Ihnen aber nicht bewusst sein, und so werden Sie sich nach dem Eingriff nicht mehr daran erinnern können. Während der Sedierung werden Sie nicht schlafen, Sie geraten aber in einen sehr tiefen Relaxationszustand! Intravenöse Sedierung ist sowohl äußerst effektiv, als auch sicher. Während des Eingriffs überwachen wir Sie mit Pulsoximetrie (wir klippen einen Sensor an Ihren Finger) die Sauerstoffkonzentration Ihres Blutes und Ihren Blutdruck.

Nach dem Eingriff

werden Sie noch 30 Minuten lang überwacht und können in Begleitung eines verantwortlichen Erwachsenen die Klinik verlassen. In der verbleibenden Zeit des Tages dürfen Sie keine potenziell gefährlichen Tätigkeiten ausführen (z.B. Autofahren) und sie dürfen keinen Alkohol trinken. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie 5 Stunden vor der Behandlung keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen und 2 Stunden vor der Behandlung nichts mehr trinken!

Die Vorteile der intravenösen Sedierung

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Da durch die Anwendung von intravenös verabreichten Sedativa eine gesteigerte Sedierung erreicht werden kann, so können sogar Patienten mit starker Zahnarztangst und Dentalphobien mit intravenöser Sedierung erfolgreich behandelt werden. Die Tatsache, dass der Patient im Laufe der Behandlung immer bei Bewusstsein ist, macht IV Sedierung zu einer viel sicheren Alternative im Vergleich zur Vollnarkose und ist die bevorzugte Behandlungsmethode, vorausgesetzt, dass eine Vollnarkose unbedingt notwendig ist.
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Intravenöse Sedierung kann den Würgereflex bei überempfindlichen Patienten unterdrücken.
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Infolge der amnestischen Wirkung, haben die Patienten meist nur eine geringe oder überhaupt keine Erinnerung an die unangenehme Zahnbehandlung.
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Die Aufwachphase nach einer IV Sedierung ist im allgemeinen kürzer, als im Falle einer Vollnarkose. Postoperative Übelkeit und Erbrechen sind häufige Probleme nach einer Vollnarkose.
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Herz-Kreislauf-Lungen-Komplikationen kommen geringer häufig vor, im Vergleich zur Vollnarkose.

nützliche Informationen

Artikeln

Was empfindet man während intravenöser Sedierung?

Was empfindet man während intravenöser Sedierung?

An diversen Zahnkliniken werden Sedierung (Analgosedierung) und Vollnarkose leider nicht gerecht voneinander unterschieden, so ist der Patient nicht ganz im Bilde, bei welchem Eingriff womit zu rechnen ist.

Zahnbehandlung mit Vollnarkose. Ist diese tatsächlich notwendig?

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Was sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Behandlungstechniken?

Der erste und wichtigste Unterschied ist, dass im Laufe der Vollnarkose der Patient bewusstlos ist, während bei der Sedierung er nur in einen entspannten Zustand gelangt, er kann mündliche Anweisungen durchführen.

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